Vita
Benedict Kloeckner
Standing Ovations in den bedeutendsten Konzertsälen der Welt – von der Carnegie Hall in New York bis zur Berliner Philharmonie –, zehntausende begeisterte Konzertbesucher jedes Jahr und Millionen Aufrufe seiner Aufnahmen und Videos: Benedict Kloeckner zählt zu den führenden Cellisten seiner Generation.
Als Solist konzertiert Benedict Kloeckner mit renommierten Orchestern wie dem Royal Philharmonic Orchestra London, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, der Deutschen Radio Philharmonie, der NDR Radiophilharmonie, dem Mozarteumorchester Salzburg, der Kremerata Baltica, dem MDR-Sinfonieorchester und dem Münchner Kammerorchester. Er arbeitete bereits mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Sir Simon Rattle, Christoph Eschenbach, Cristian Măcelaru, Michael Sanderling und Ingo Metzmacher zusammen. Zu seinen Kammermusikpartnern zählten bereits unter anderem Emanuel Ax, Sir András Schiff, Anne-Sophie Mutter, Lisa Batiashvili und Gidon Kremer.
Seine Konzerttätigkeit führt ihn regelmäßig in die großen Musikzentren der Welt, darunter die Berliner Philharmonie, die Carnegie Hall New York, das Kennedy Center Washington, die Suntory Hall Tokio, der Wiener Musikverein, die Tonhalle Zürich und das Concertgebouw Amsterdam.
Seit über zehn Jahren ist Benedict Kloeckner Gründer und Künstlerischer Leiter des Internationalen Musikfestivals Koblenz (IMUKO). In den vergangenen Jahren begrüßte er dort unter anderem den legendären Dirigenten Myung-Whun Chung und spielte unter der Leitung von Raphaël Merlin, Gabriel Bebeșelea und Leon Botstein sowie gemeinsam mit Augustin Dumay und dem Modigliani Quartett. Darüber hinaus ist er Co-Direktor des Paul Juon Festivals in Nyon.
Zu den Höhepunkten der Saison 2026/2027 zählen Recitals in der Berliner Philharmonie, der Elbphilharmonie Hamburg, der Tonhalle Zürich und dem Wiener Konzerthaus sowie Konzertauftritte in Stuttgart, Baden-Baden und Paris. Darüber hinaus interpretiert er die beiden Cellokonzerte von Joseph Haydn mit dem Deutschen Kammerorchester Berlin im Großen Saal der Berliner Philharmonie, konzertiert mit den Prager Philharmonikern in der Kölner Philharmonie und gibt sein Debüt mit dem NCPA Orchestra in Peking.
Seine Einspielungen erscheinen unter anderem bei Berlin Classics und Sony. Internationale Anerkennung fand insbesondere seine Aufnahme des Cellokonzerts von Antonín Dvořák gemeinsam mit dem Grammy-prämierten Dirigenten Cristian Măcelaru und dem Romanian Chamber Orchestra für Berlin Classics. Zu seinen aktuellen Projekten zählen die Weltersteinspielung des Cellokonzerts von Kjell Flem mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Markus L. Frank sowie ein neues Album mit Werken von Schubert und Mendelssohn gemeinsam mit Yu Kosuge für Berlin Classics. Seine vielfach ausgezeichnete Diskographie umfasst darüber hinaus die Brahms-Sonaten sowie die Gesamteinspielung der sechs Cellosuiten von Johann Sebastian Bach, die er unter anderem als Zyklus in der Berliner Philharmonie, der Münchner Residenz und der Alten Oper Frankfurt aufführte.
Ein weiterer Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit ist die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten. Er brachte Werke von Wolfgang Rihm, Dai Fujikura, Eun Hwa Cho und Eric Tanguy zur Uraufführung beziehungsweise Erstaufführung und engagiert sich kontinuierlich für die Erweiterung des Cellorepertoires.
Benedict Kloeckner erhielt seine Ausbildung an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Martin Ostertag sowie an der Kronberg Academy bei Frans Helmerson und Gary Hoffman. Er ist Professor für Violoncello an der École Normale de Musique de Paris.
Als Präsident der International Violoncello Society e. V. engagiert er sich weltweit für die Förderung junger Cellistinnen und Cellisten.
Er spielt das Violoncello „Ex Maurice Gendron“ von Francesco Ruggeri aus dem Jahr 1680.

Die Welt am Sonntag bezeichnet ihn als „einen der aufregendsten Cellisten seiner Generation“, während die Frankfurter Allgemeine Zeitung seinen „süffisant, elegischen, kultiviert ausdifferenzierten Celloton“ hervorhebt. Die Süddeutsche Zeitung schreibt über seinen „bewegend warmen, sprechenden Celloton“, The Strad lobt seinen „süchtig machenden, sinnlichen Klang“.